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09.08.2021

Zwei neue Filme zur Berufsanerkennung

Wenn Fachleute aus dem Ausland in Deutschland in ihrem erlernten Beruf arbeiten wollen, braucht es einen Nachweis ihrer Qualifikation. Zwei Filme zeigen, welchen wichtigen Beitrag die Berufsanerkennung hier leisten kann.

Die entsprechende Qualifikation und jede Menge Berufserfahrung – das bringen viele Fachkräfte mit, wenn sie nach Deutschland kommen, um hier in ihrem alten Beruf zu arbeiten. Woran es jedoch hapert, ist der Nachweis ihrer Qualifikation. Das ist schon deshalb schwierig, weil Zeugnisse in einer anderen Sprache verfasst sind und sich Qualifikationsnachweise aus anderen Ländern nicht ohne Weiteres mit den deutschen Anforderungen vergleichen lassen. Zudem ist oft nicht klar, ob die vorhandenen Zertifikate und Nachweise hierzulande vollumfänglich anerkannt werden.

Win-win-Situation
Hier hilft die Anerkennungsberatung der Handwerkskammern. Wie ein Anerkennungsverfahren verläuft, wann eine sogenannte Anpassungsqualifizierung sinnvoll ist und warum es generell lohnt, diesen Weg zu gehen, verrät ein kleiner Erklärfilm (s. Link unten), der im Rahmen des vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) initiierten Projektes „Unternehmen Berufsanerkennung“ entstanden ist.

Zwei weitere Filme, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom ZVEH und dem ZDH unterstützt wurden, zeigen zudem anhand anschaulicher Beispiele, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer von einem Berufsanerkennungsverfahren profitieren. Die Filme werden auf YouTube, Facebook, Instagram, Twitter und Linkedin ausgespielt und sind insbesondere für die Elektrohandwerke interessant. Schließlich warten mit Smart Home, Elektromobilität, Solarenergie und der erfolgreichen Umsetzung der Energiewende künftig spannende Wachstumsmärkte, und um hier mitmischen zu können, brauchen elektrohandwerkliche Betriebe qualifizierte Fachkräfte.

Mit positiven Beispielen Mut machen
In beiden Kurzfilmen kommen zwei Vollblut-E-Handwerker sowie deren Chefs zu Wort. Während der aus Serbien stammende Obermonteur Endre Kiss bei der Bauer Elektroanlagen GmbH & Co KG bereits seit einiger Zeit an seinem nächsten Ziel –  „Bauleiter“ – arbeitet, hat Portugiese Pedro Gomes bei der Betriebs- und Veranstaltungstechnik von Borussia Mönchengladbach seinen Traumjob gefunden.

Beide machen klar: Ohne Berufsanerkennung und die Unterstützung der jeweiligen Arbeitgeber, der Handwerkskammern und Fachverbände wäre das so leicht nicht möglich gewesen. Gemeinsam mit ihren Vorgesetzten machen sie daher Fachkräften aus dem Ausland wie auch Arbeitgebern, die dringend Fachpersonal suchen, Mut, es mit einer Berufsanerkennung zu versuchen.   

Die beiden neuen Filme sind unter anderem hier und hier zu finden.

Der Infofilm zur Berufsanerkennung kann hier abgerufen werden.

Weitere Informationen zum Thema „Berufsanerkennung“ gibt es hier.

Quelle: ZDH / ZVEH

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